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Die Vereinigten Arabischen Emirate am Persischen Golf haben sich aus
sieben selbstständigen Emiraten gebildet. Es sind Abu Dhabi, Dubai,
Schariqua, Ras al-Khaima, Fudjara, Umm al-Quaiwan und Ajman. Die
Scheichtümer sind untereinander durch eine gute Infrastruktur verbunden.
Ajman ist das kleinste Emirat, 260 Quadratkilometer groß und hat etwa
250.000 Einwohner. Die Bevölkerung lebt vom Fischfang, Dattelpalmen,
Handel und Tourismus. Sehenswürdigkeit ist in Ajman ein Fort mit einem
kleinen Museum, das die Lebensweise darstellt, wie die Menschen gelebt
haben bevor Ölquellen gefunden wurden. Ajman besteht aus drei Teilen.
Ein Teil liegt an dem etwa 16 km langen Küstenstreifen vom Persischen
Golf, wo sich die Hauptstadt Ajman-Stadt befindet, die beiden anderen
Gebiete Manama und Masfut befinden sich im Inland. Ajman hat keine
Ölquellen, ist ein eher armes Emirat, weil auch Landwirtschaft auf dem
trockenen Wüstenboden nicht möglich ist. Die wohlhabenden Emirate
unterstützen Ajman mit Subventionen.
Die Vereinigten Arabischen Emirate haben sich seit 1970 zu einem
internationalen Tageszentrum der Finanzwelt entwickelt. Schöne Hotels
und touristische Einrichtungen sind eine Selbstverständlichkeit. Ajman
als nicht wohlhabendes Emirat ist vom Handel abhängig und hat sich dem
Tourismus geöffnet. Man findet in Ajman das Hotel Kempinski, Golden
Tulip, Hotel Landmark Suites und Safari Hotel Apartments.
Die beste Reisezeit ist von November bis April. Der Sommer ist sehr
heiß, an der Küste ist es schwül und feuchtwarm. Im Winter empfiehlt
sich leichte Wollkleidung für kühlere Abende, während im Sommer
Tropenkleidung angebracht ist. |
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