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In der südlichen Hälfte Portugals, nördlich der Algarve, liegt die
Region Alentejo. Wenig besucht von Touristen, ist sie jedoch wegen ihrer
landschaftlichen Vielfalt und den Einblicken in vergangene Kulturen, in
jedem Fall eine Rundreise wert, die am besten mit einem Mietwagen
unternommen wird. Eine solche führt durch Pinien- und Olivenhaine,
vorbei an Kork- und Steineichenwäldern zu kleinen Städten an der
Burgenstraße im Nordosten oder an die Atlantikküste im Westen, an der
zwischen Steilküsten und Sanddünen herrliche, menschenleere Sandstrände
zum Verweilen einladen. Sozusagen in der Mitte des Alentejo liegt mit
Evora eine der schönsten portugiesischen Städte. Hoch über der Stadt
thront die aus Granit erbaute Kathedrale; mit den Ruinen des Templo
Romano erwartet das Wahrzeichen der Stadt die Besucher ebenso, wie die
von Orangenbäumen eingesäumten zahlreichen Museen.
Viele der in der weiteren Umgebung angesiedelten kleinen Städte,
wirken auf den Touristen wie schwer zugängliche Festungen. Beispiele
hierfür sind Beja mit seiner historischen Innenstadt und dem höchsten
Burgturm Portugals und Marvao, von dessen höchstem Punkt sich eine
herrliche Aussicht bis in das Nachbarland Spanien bietet.
Reize ganz anderer Art hat der Ort Moura mit seiner Umgebung zu
bieten. Alte Wassermühlen am Grenzfluss Rio Guadiana und der vor wenigen
Jahren geflutete Stausee von Alqueva, größter seiner Art in Europa,
bringen hier Abwechslung in eine Rundreise durch Alentejo. |
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