|
Das Königreich Bahrain gilt als ärmster Golfstaat, wobei das Wort 'arm'
am Golf vollkommen andere Dimensionen hat - auch Bahrain ist ein Märchen
aus Tausendundeinenacht. Zum Pflichtprogramm eines Urlaubs gehört für
uns immer ein Museumsbesuch, das National Museum zeigt wie einst in
Bahrain gelebt wurde.
Anschaulich wird die Flora und Fauna des Inselstaates dargestellt,
archäologische Funde sind zu besichtigen und es gibt sogar eine
Dinosaurier-Ausstellung. Unweit des National Museum ist auch das,
wirklich sehenswerte, portugiesische Bahrain Fort zu besichtigen. In
unmittelbarer Nachbarschaft liegt das Arad Fort, erbaut von den Arabern,
wurde es später von Portugiesen und Osmanen besetzt. Die große Ahmad Al
Fateh Moschee, bietet Raum für 7000 Gläubige und ist das größte Gebäude
der Insel. Die fast 25 Meter durchmessende Kuppel wird von zwei, an die
70 Meter hohen, Minaretten flankiert.
Auch das Innere der Moschee ist beeindruckend und von gewaltigen
Dimensionen. Ganz nach dem Vorbild der mächtigen Nachbarn, gibt es auch
in Bahrain prächtige Shopping-Malls. Wer jedoch den Zauber des Orients
spüren und vor allem riechen möchte, der schlendert am Abend durch den
Souk. In den engen Gassen findet das traditionelle Geschäftsleben
Bahrains statt - Lebenmittelläden, Wirtshäuser und Goldschmieden drängen
sich hier dicht zusammen. Das Highlight für uns, war der Besuch der
Pferderennbahn, wo in den kühlen Abendstunden die besten Pferde
gegeneinander antreten. |
|