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Der Urlauber, der auf Gran Canaria seinen wohlverdienten Urlaub
verbringt, sollte nicht nur die ganzjährig milden Temperaturen, die
Sonne und die weltberühmten Dünen im touristisch voll erschlossenen
Süden der Insel genießen. Mit einem Mietwagen, einem Lunchpaket, einer
Fotoausrüstung ausgestattet, kann die Erkundung der faszinierenden Insel
starten.
Von Playa del Ingles als Startpunkt beginnt die Exkursion ins Innere
der Insel in Richtung Fataga. Schon nach 5 Kilometern und 400
Höhenmetern wähnt man sich in einer anderen Welt. Von einem
Aussichtspunkt kann man noch in der Ferne Playa del Ingles, die Dünen,
Maspalomas mit dem Leuchtturm und die Weite des Atlantiks erblicken. Auf
der anderen Seite steht man schon am Anfang des Barrancos (Schlucht),
die in den oasenähnlichen Ort Fataga führt. Immer höher windet sich die
serpentinenartige Strasse und man schaut in bizarr anmutende
Felsformationen.
Bei jedem Urlauber werden Assoziationen zum weltberühmten Grand
Canyon geweckt. Immer höher und enger gezogene Kehren führen weiter ins
Landesinnere. Bis zum Mittelpunkt der Insel, dem Roque Nublo, sind es
noch rund 20 Kilometer. Der Monolith ist zugleich auch das Wahrzeichen
der Insel. Die beeindruckende 80 m hohe Felsformation erreicht man
lediglich, wenn man eine kleine (2 km) Wanderung unternehmen möchte. Der
grandiose Ausblick bis hin nach Teneriffa entschädigt dies allemal.
In unmittelbarer Nähe ist auch der höchste Berg (1.919 m), der Pozo
de las Nieves, am Wochenende ein beliebtes Ausflugsziel. Spätestens dort
kann man an den zahlreichen Grill- und Aufenthaltsplätzen inmitten der
Pinienwälder sein mitgebrachtes Lunchpaket verzehren. In Richtung Tejeda
und weiter nach Valsequillo/ Telde kann man gerade im Frühjahr die
herrliche Mandelblüte genießen. Der Anbau der stufenförmigen
Obstplantagen in den Hängen der Barrancos erinnert bisweilen an die
Reisplantagen in Asien. Jeder der zu passierenden Orte ist einen Stopp
wert.
Während im einen Ort das geschäftige Markttreiben ein Erlebnis ist,
ist beispielsweise die Kirche in Telde einen Halt wert. Von dort ist der
Weg über die Autobahn zum Ausgangspunkt nicht weit. Für diesen
nachhaltigen Eindruck der Tour ins Landesinnere hat man lediglich rund
110 Kilometer zurückzulegen. |
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