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Kalabrien ist die Stiefelspitze, also die südlichste Region, Italiens.
Die Gegend ist sehr vielfältig, jedoch wenig bekannt. Auf einer kleinen
Rundreise lernen Sie Kalabrien am besten kennen. Auf der Halbinsel Isola
di Capo Rizzuto können Sie ein paar Tage verweilen. In der Umgebung gibt
es zahlreiche schöne Dörfer und Städte mit vielen historischen
Sehenswürdigkeiten. La Castella ist ein sehenswertes Schloss, dass auf
einer Landzunge liegt. Das hübsche Dorf Botricollo und das Riff von
Pietragrande sowie Soverato, mit dem saubersten Meer Europas, sind einen
Besuch wert. Von hier aus können Sie auch einen Tagesauflug in das
Sila-Gebirge unternehmen. Hohe Bäume wechseln sich ab mit Felsen und
großen Seen, auch gibt es hier eine vielfältige Tierwelt.
Von Isola di Capo Rizzuto geht es etwa 115 km nach Norden entlang der
ionischen Küste nach Rossano. Auch hier lohnt sich ein längerer
Aufenthalt um sich alles anzuschauen. Rossono selbst ist die drittgrößte
Stadt in Kalabrien und Sitz eines Erzbischofs. Im historischen Zentrum
findet sich eine wunderschöne Kathedrale und weitere schöne Kirchen.
In der Umgebung sollten Sie sich Corigliano Calabro anschauen. Die
mittelalterliche historische Altstadt liegt auf Ausläufern des
Sila-Gebirges. Der Ortsteil Schiavonea war früher ein Fischerdorf und
hat sich diesen Charme bis heute bewahrt. Antike griechische
Ausgrabungen gibt es im archäologischen Museum von Sibari zu sehen.
Der Cecita-See liegt auf 1200 m im Sila-Gebirge, hier kann man herrlich
spazierengehen.
Über das Sila-Gebirge geht es weiter ans Tyrhenische Meer, etwa in
die kulturelle Metropole Cosenza. Sehenswert hier sind die Reste des
Castello Svevo und ein romanisch-gotischer Dom. Über Tropea, die Stadt
liegt auf einem 40 m hohen Felsen, geht die Rundreise in Lamezia Terme
zu Ende. Auch hier können Sie sich noch eine Kathedrale und die
Thermalquellen anschauen. |